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20. August 2026 – Letzte Rundschauen

Mein Tagebuch trug in den letzten Jahren den Titel „Letzte Rundschauen“,  und das offenbar nicht zu Unrecht. Ich verfolge ja hier mit episodischen Einträgen zur Gesprächs- und Gesichtskultur unser Schicksal als das eines organisch kommunizierenden,  lebenden und sterbenden Menschen. Eines Menschen in seiner Atmosphäre, wie sie Teilhard de Chardin mit frommer Emphase und zuletzt Peter Sloterdijk mit säkularer Ergriffenheit beschrieben haben. Beide meditierten mehr oder weniger ausdrücklich angesichts der technischen Machtergreifung im Wettrennen zwischen Kommunisten und westlicher Welt, vor allem den USA. Eine Machtergreifung, die der Sonderstellung der Erde im Weltall Paroli bieten will. Chardin hoffte auf den menschlichen Aufbruch zu den Sternen im Zeichen der Auferstehung Christi. Sloterdijk übersetzte Saint-Exupérys Petit Prince.

Heute berichtet die FAZ über die Roboterfirma Unitree. Deren Aktienkurs versiebenfachte sich soeben angesichts der kommenden chinesischen Robotikwoche. „Die Aktien waren hart umkämpft und mehr als 8000fach überzeichnet…. Unitree erreichte damit zeitweise eine Bewertung von umgerechnet 57 Milliarden Euro.“
Die Firma aus Hangzou in Ostchina gilt als bekanntester, wenn auch nicht einziger Hersteller humanoider Roboter in China. Sie können tanzen,  turnen und boxen und gelten als „verkörperte Intelligenz“. Weltweit wurden allein letztes Jahr 18000 verkauft; 80 bis 90 Prozent von chinesischen Herstellern.

Seit 19. August läuft in Peking die „Weltrobotikkonferenz“. Sie mündet am Wochenende in 5 Tage „Weltspiele“, eine Art olympischer Disziplin für Humanoide. Fabelhaft verkaufen lassen sich aber nicht nur die menschenähnlichen, sondern auch Hunde in Robogestalt. Milliardenschwer ist der Umsatz, millionenschwer der Gewinn. RoboHunde können als Pet dienen wie auch im Katastrophenschutz und in der Kriminalistik. Nicht auszudenken, wie ergiebig diese Maschinen überall weltweit Arbeiter, Pfleger, Fachpersonal ersetzen und schon ersetzt haben. Der Robo ist der Tod des Menschen: zumal des intelligenten.

Folgt man dem Philosophen Sloterdijk, ist des Menschen neotone Konstitution die Bedingung seiner Intelligenz, definiert als Lernfähigkeit. Gerade weil wir sinnlos früh aus dem Uterus entlassen werden und dann 20 bis dreissig Jahre lernen müssen, sind wir intelligent. Nichts ist für diesen Limbus wichtiger als die organische Atmosphäre, die uns Trial and Error erlaubt, uns mit wechselnden Jahres- und Tageszeiten trainiert, fortwährenden Wetterwechseln und im Zeitalter der Mobilität auch fortwährenden Wechseln unserer geologischen Umgebung. Zu schweigen von wechselnden Sprachwelten.Der Weltraum dagegen ist das Objekt der Physik, auf die wir uns mehr und mehr einstellen. Nein: nicht wir. Ein anderes Geschöpf wird es leisten, wenn das Klima uns keine Atmosphäre mehr schenken kann.

Der größte Kritiker der KI, Noel Harari, hat unlängst verlangt, den Humanoiden statt der gesamten abendländischen Schriftkultur die neuronale Ausstattung des Magens zu verleihen: einem wahrhaft lebendigen Organ, das mit dem gesamten Körper kommuniziert und dessen Nahrung.

 

 

2026-08-20T16:04:52+00:0008 '26|Gesichtsrundschau, Gesprächsrundschau|

11. August 2026 – Count Binface

heisst zu deutsch: „Graf Mülleimergesicht“, gemeint ist damit eine Maske aus blinkend verchromtem Plastikhelm auf dem Kopf eines Wahlkämpfers namens Jon Harvey. Harvey tritt kommenden Donnerstag gegen das Schreckgespenst der britischen Politik namens Nigel Farage an, in dessen Wahlkreis Clacton-on-Sea. Nigel Farage, dieser Ober Populist, langjährige Parasit des Brüsseler Parlamentes, befreundet mit Trump und willens, diesen im United Kingdom zu imitieren, trat zum Schein aus dem Parlament aus, nur um erneut dafür zu kandidieren. Neben ihm gibt es aber 33 andere Bewerber, nicht alle so skurril wie der verkleidete Graf, der völlig vernünftige Ansichten hegt. Graf M. trägt seine Montur „wie eine Mischung aus Star Wars und Ritter Rost“, schreibt Johannes Leithäuser heute in der FAZ und entwirft ein ganzes Panorama des irgendwie müllhaft wirkenden Finanz- und Wahlgebarens in diesem Kapitel der britischen Europaferne, einer Variante des unglücklichen Bewussteins.

Nachtrag 14. August: Nigel Farage hat die Wahl gewonnen. Count Mülleimergesicht muss weiter opponieren.

2026-08-14T08:35:38+00:0008 '26|Gesichtsrundschau|

19. Juli 2026 – Das fieberhafte Vorkriegsformat

müsste man heute sprachkritisch den Dialog selber nennen, dessen Ende wir noch vor wenigen Jahren an dieser Stelle betrauert haben. Während das Gespräch der Waffen seltsam zur Dauerschleife mutierte, sind die Kongresse, die Messen, die politischen Meetings, die Plattformgespräche, die privaten Mails mit wachsendem Anteil an visuellen Signalen (Emojis), vor allem die Flut an podcasts in eine unermessliche Dialogik  gewachsen.  Immer mehr digitale Teilnehmer erklären auf X oder Truth Social weltpolitische Grundsätze und Absichten, furchterregende Diagnosen etc.  Besonders die kommenden Wahlen im deutschen Osten wirken als Treiber, erzeugen Sprechakte wie Rücktrittserklärungen zentraler Politiker, Wahlversprechen kommender Wutkanzler, Ankündigungen von turmhohen Entlassungswellen.

Unterlegt ist dies alles von der gewaltigen Szene der Fussballweltmeisterschaft, dies Jahr im Zeichen bröckelnder Regularien, die den Zusammenbruch der regelbasierten Politik spiegeln. Fussball erzeugt nicht nur Spielfreude sondern auch Massenerregung, Massengebrüll – nicht nur im Stadion, sondern immer auch bei den Zuschauern zuhause.

Wie gut passt dazu der neue blockbuster aus Amerika: Odysseus, die Geschichte eines kraftstrotzend heterosexuellen Vertriebenen, der nach sieben Jahren Exil zu seiner unendlich treuen Frau, zum unendlich treuen Gesinde, zurückfindet und unter den fremden Prassern an seinem Hof ein Massaker anrichtet.

Sollen wir hier eine Parabel auf Donald Trump erkennen??

2026-07-19T10:19:09+00:0007 '26|Gesprächsrundschau|

8. Juli 2026 – Das Grundversprechen der Demokratie

nennen vier Autoren in der FAZ vom 1. Juli  die Erwartung, die Hoffnung, ja den demokratischen Anspruch überhaupt: „dass wir uns im öffentlichen Gespräch vernünftig verständigen können“. Carsten Brosda, Rainer Esser, Ricarda Lang und Levi Penell.  Mitglieder der Hamburger Regierung, der ZEIT, den Grünen und sogar vom Tiktok Kanal. Neun Forderungen für einen „besseren Umgang mit dem digitalen Raum“, für den Kampf gegen eine hysterisch inszenierte Erregungslogik, werden auf einer ganzen Seite ausgebreitet und kulturwissenschaftlich erörtert. Zentrale Anliegen sind 1. Digitalsteuer und Plattformabgabe. 2. Stärkung öffentlicher Medien. 3. Konsequente Durchsetzung des Digital Service Act. 4. Algorithmische Transparenz. 5. Verantwortungszwang für Plattformbetreiber. 6. Digitaler Medienstaatsvertrag. 7. Verlässliche Identifikation 8. Wirksamer Jugendschutz  9. Künstliche Intelligenz als neue Stufe der Plattformmacht.

Mit all diesen Massnahmen will man Systeme verhindern, die „mit maximaler Reichweite, maximaler Erregung und maximaler Verweildauer Geld verdienen – unabhängig davon, welche gesellschaftlichen Schäden sie erzeugen. Solche Systeme dürfen demokratische Gesellschaften nicht als naturgegeben hinnehmen. (…) Wenn  Aufmerksamkeit systematisch nach Empörung, Suchtpotential und kommerzieller Verwertbarkeit sortiert wird, verliert die demokratische Öffentlichkeit ihre Grundlage.“

Kann irgendetwas davon unter einem WeidelDiktat realisiert werden?

 

2026-07-08T18:05:46+00:0007 '26|Gesprächsrundschau|

6. Juli 2026 – Masken mit Rotlicht

Vor zwei Tagen berichtete die FAZ  auf der Unternehmensseite von der jüngsten kosmetischen Sensation. Zu Beginn der Serie „Emily in Paris„, dritte Staffel, trägt die Schauspielerin Lily Collins eine LED Maske mit Rotlicht-Strahlen.  Sie „soll bei täglicher Anwendung die Haut verjüngen, gegen Unreinheiten helfen und Falten reduzieren“. Das inzwischen millionenfach verkaufte Produkt gehört der britischen The Beauty Tech Group ( TBTG); der Markenname heisst dort Current Body Skin. Im Oktober 2025 ging man an die Börse, die Aktie kostet jetzt fast vier Euro.  Konkurrenz gibt es aus Amerika, sogar aus Deutschland unter dem Namen Rosental oder ( aus Köln) Nude Cosmetics. Der Traum vom unverwelklichen Gesicht treibt junge wie alte Frauen ins Geschäft. Um die 40% der jährlichen Ausgaben weltweit (also vor allem in USA) gelten der Gesichtskosmetik. Ob diese hier wirklich lebensverlängernd wirkt, bezweifeln die Experten allerdings. Aber sie wirkt offenbar positiv. Man kann sich weitere Cremes und Spritzen sparen.  Nebenwirkungen sind zudem nicht bekannt, ausser vielleicht leichte Rötungen und trockene Haut. Neben Rotlicht gibt es inzwischen auch Blaulicht, womit Akne bekämpft werden soll. Der Artikel wurde von Mybrit Martschin verfasst. Für wen wurde er geschrieben?

2026-07-06T09:28:37+00:0007 '26|Gesichtsrundschau|

19.06.2026 – Der Denker des Gesprächs

Heute steht das intellektuelle Frankfurt am Main wieder einmal im Zeichen von Jürgen Habermas. Bundespräsident Steinmeier spricht um 15 Uhr in der Paulskirche über den ehemaligen Freund; abends soll ein Symposion in der Goethe Universität stattfinden, u.a. anderen mit Peter Gordon, Michael Zürn, Peter Niesen, Seyla Benhabib, Hauke Brunkhorst, Vera King, Klaus Günther, Axel Honneth und Rainer Forst. Dieser Gedenktag ist ein Memento Mori von unerhörter Signifikanz. Denn seit heute weiss man hierzulande Genaueres über den volltönend angekündigten Friedensdialog zwischen USA und Iran/Persien: man weiss, dass man nichts weiss. Man weiss, dass detaillierte Verhandlungen noch vor Beginn abgesagt wurden, dass 60 Tage für diesen Friedensdialog eine lächerliche, fadenscheinige Frist wären, dass die Inszenierung ausschliesslich dem 80. Geburtstag des US Präsidenten galt, dem sich die politische Welt unterwarf. Wolfgang Ischinger sprach frühmorgens in einem Interview mit DLF vollkommen entsetzt über die Szene. Er sei abgrundtief besorgt, nicht nur wegen der sinnlosen Fristsetzung, nicht nur wegen der offenkundigen Niederlage der amerikanischen Position, sondern vor allem wegen einer offen zutage tretenden Dissonanz zwischen Trump und Netanjahu. Denn Israel wünscht keinen Frieden, solange ganze Völkerschaften des Nahen Ostens seinen Untergang herbeisehnen. Wie soll das jemals gelöst, welche Vernunft kann beschworen werden ?

2026-06-19T12:51:42+00:0006 '26|Gesprächsrundschau|

14. Juni 2026 – Kochende Feindschaft

finden wir seit Wochen überall, die Medien nähren sich davon, sowohl auf Papier als auch digital. Der Superstart der Börsenrally durch Elon Musk vorgestern wirkte da wie ein Hieb durch den gordischen Knoten: der Himmelsstürmer raste empor ins All, finanziell und wortwörtlich, hinter sich einen Schweif von Lemmingen, vulgo Aktienkäufer. Dagegen ist Trump nun bloss noch ein einfältiger Hausmakler, der heute 80 wird und seinen Vorgänger Joe Biden noch vor kurzem für dieses denkbare Alter eines US- Präsidenten schmähte. Dabei sind die Vereinigten Staaten noch immer die phantasievollsten Dialogiker inmitten ihrer Kriegswut. Pünktlich zu diesem Geburtstag fand man eine Bemerkung auf der riesigen Rasenfläche zwischen Kapitol und Lincoln Memorial. Jemand hatte mit ätzenden Pflanzenvernichtungsspray  die Ziffern 8647 aufgesprüht – die uns aufklärenden Kommentare besagen, dass es sich bei der Ziffer 86 um einen Mafia-Code handelt, der besagt: „Raus mit ihm“. Die Ziffer hat man schon öfter mit Hass gegen Trump assoziiert, jedenfalls war der Präsident erbost und veranlasste offenbar Recherchen wegen Mordverdachts gegen Unbekannt.

2026-06-14T14:59:10+00:0006 '26|Gesprächsrundschau|

24.05.2026 – Das pfingstliche Gespräch

Niemand möchte heutzutage von einer „Ausgiessung des Geistes“ an irgendeiner Stelle der Weltgeographie sprechen, sofern damit eine erlösende, allseits verstehende, friedenstiftende , gar göttliche Emanation gemeint sein sollte. Das Gegenteil ist der Fall. Unendliche Widersprüche tun sich auf: der stochastische, oder besser: stotternde Duktus der präsidentiellen Kundgaben macht Schule. Wie sollen Weltökonomie und -öffentlichkeit damit fertig werden, wenn allseitige Kriegsführung, allseitige Vertragsbrüche, allseitige Medienskandale usw. zur Regel werden? Karl Schlögel zieht sein Fazit aus Sebastian Haffners Bestseller „Der Teufelspakt“ von 1967, gerade erneut und ungekürzt bei Hanser erschienen. Gemeint war nicht nur der „Deutsch-sowjetische Nichtangriffspakt“ von 1939 sondern dessen Vorgeschichte.  Unglaublich war von Anbeginn das teuflische Interesse des deutschen Generalstabs an einer Subversion des Zarenreichs durch den Bolschewismus, ergo an Lenin, der in dieser geheimen Mission 1917 durch Deutschland fuhr. Statt Krieg also Bürgerkrieg. Diese Devise haben die USA wieder und wieder befolgt, zuletzt gerade jetzt vor aller Augen katastrophal erfolglos  in Iran. Für die amerikanische Sache – Macht und Kapitalismus – soll kein US Bürger mehr sterben, sondern Inländer der jeweils avisierten Territorien sollen die Fahne des Gegners hissen. Nach tausendfachen Morden an der aufsässigen Bevölkerung wartet jetzt Raza Pahlavi, Sohn von Schah Mohammad Reza Pahlevi, auf diesen Moment.

2026-05-24T15:46:55+00:0005 '26|Gesprächsrundschau|

9. Mai 2026 – Gedenken in Moskau

Heute fand die große Parade zum Gedenken an den sowjetischen Sieg über NaziDeutschland statt. In der Nacht vom 8. auf den 9. Mai 1945 unterzeichnete Stalin die Kapitulationsurkunde, die deutschen Generäle Keitel, von Friedeburg und Stumpf  signierten ihrerseits in Berlin-Karlshorst. Was für ein Dialog! Der Übergang von sprechenden Waffen zu sprechenden Repräsentanten von feindlichen Völkern ist eigentlich immer ein Wunder, bedenkt man die ungeheueren Vorgänge, bis er gelingt. Gerade erleben wir Dauerkriege zwischen Russland und der Ukraine, zwischen Israel, der Hamas, der Hisbollah, dem Iran, zwischen USA und Iran – zu schweigen von Afrika  -doch  überall misslingen die Ansätze, Waffen zum Schweigen und Menschen zum Reden zu bringen. Immerhin gelang es Präsident Trump, die Gedenktage als Zeit stillhaltender Waffen zu fordern, samt Austausch von tausend Gefangenen zwischen Russland und Ukraine.
Pünktlich zum heutigen Datum erschien jetzt erneut ein brisantes Buch zur Geschichte der deutsch-russischen Beziehungen zwischen den Weltkriegen des letzten Jahrhunderts. Sebastian Haffners „Der Teufelspakt“ erschien zuerst 1967 in der Zeitschrift Stern, 1994 gekürzt im Manesse Verlag und nun wieder vollständig mit einem Nachwort von Karl Schlögel bei Hanser. Die schier unglaublichen Verstrickungen seit 1915 zwischen deutschen Parteiinfluencern und bolschewistischen Blutsbrüdern muss lesen, wer unsere Gegenwart verstehen und fürchten will. Die von Deutschland geschützte Reise Lenins von Zürich nach Petrograd im Jahr 1917 steht für ein psychohistorisches Erdbeben, weit über den deutsch-sowjetischen Nichtangriffspakt von 1939 hinaus spürbar bis heute.

2026-05-09T16:41:56+00:0005 '26|Gespräch|

2. Mai 2026 – Gesichter auf anderen Körpern

Dieses Thema wurde am 28. März in der Zeitung „Das Parlament“ ausführlich behandelt, in der Beilage „Informationen in Leichter Sprache“. Es ging um Internetfälschungen, die seit Jahren mithilfe von Künstlicher Intelligenz erstellt werden. Die Zeitung formulierte für bildungsferne LeserInnen: “ Viele Menschen sehen jeden Tag Bilder und Videos im Internet. Oft denken sie: Das ist echt, was ich da sehe. Denn die Bilder und Videos sehen oft sehr echt aus. Aber das stimmt nicht immer. Manche Inhalte sind absichtlich verändertt. Sie zeigen Dinge, die nie passiert sind. Dabei wird oft das Gesicht von einer Person auf einen anderen Körper getan. Das englische Fach-Wort dafür heisst so: Deep-Fakes. Das spricht man etwa so aus : Diip-Fäiks.“

Das Parlament ist eine parlamentarische Wochenzeitung in deutscher Sprache, kostet 1 Euro und erscheint im Dienst der politischen Bildung. Die Beilage namens „leicht erklärt!“ kann herausgenommen und etwa in Schulen oder anderen Bildungsstätten verteilt werden. Auch Robotergesichter können gefälscht werden. Die humanoide Verfassung endet an dieser Stelle. Alles, was seit Menschengedenken mit der Wortfolge „von Angesicht zu Angesicht“ verknüpft wurde – vor allem Aufrichtigkeit von Aussagen – kann von jungen und jüngeren Lesern und Leserinnen alter Texte  nicht mehr verstanden werden.

2026-05-09T15:47:15+00:0005 '26|Gesichtsrundschau|
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