Niemand möchte heutzutage von einer „Ausgiessung des Geistes“ an irgendeiner Stelle der Weltgeographie sprechen, sofern damit eine erlösende, allseits verstehende, friedenstiftende , gar göttliche Emanation gemeint sein sollte. Das Gegenteil ist der Fall. Unendliche Widersprüche tun sich auf: der stochastische, oder besser: stotternde Duktus der präsidentiellen Kundgaben macht Schule. Wie sollen Weltökonomie und -öffentlichkeit damit fertig werden, wenn allseitige Kriegsführung, allseitige Vertragsbrüche, allseitige Medienskandale usw. zur Regel werden? Karl Schlögel zieht sein Fazit aus Sebastian Haffners Bestseller „Der Teufelspakt“ von 1967, gerade erneut und ungekürzt bei Hanser erschienen. Gemeint war nicht nur der „Deutsch-sowjetische Nichtangriffspakt“ von 1939 sondern dessen Vorgeschichte.  Unglaublich war von Anbeginn das teuflische Interesse des deutschen Generalstabs an einer Subversion des Zarenreichs durch den Bolschewismus, ergo an Lenin, der in dieser geheimen Mission 1917 durch Deutschland fuhr. Statt Krieg also Bürgerkrieg. Diese Devise haben die USA wieder und wieder befolgt, zuletzt gerade jetzt vor aller Augen katastrophal erfolglos  in Iran. Für die amerikanische Sache – Macht und Kapitalismus – soll kein US Bürger mehr sterben, sondern Inländer der jeweils avisierten Territorien sollen die Fahne des Gegners hissen. Nach tausendfachen Morden an der aufsässigen Bevölkerung wartet jetzt Raza Pahlavi, Sohn von Schah Mohammad Reza Pahlevi, auf diesen Moment.