Dieses Thema wurde am 28. März in der Zeitung „Das Parlament“ ausführlich behandelt, in der Beilage „Informationen in Leichter Sprache“. Es ging um Internetfälschungen, die seit Jahren mithilfe von Künstlicher Intelligenz erstellt werden. Die Zeitung formulierte für bildungsferne LeserInnen: “ Viele Menschen sehen jeden Tag Bilder und Videos im Internet. Oft denken sie: Das ist echt, was ich da sehe. Denn die Bilder und Videos sehen oft sehr echt aus. Aber das stimmt nicht immer. Manche Inhalte sind absichtlich verändertt. Sie zeigen Dinge, die nie passiert sind. Dabei wird oft das Gesicht von einer Person auf einen anderen Körper getan. Das englische Fach-Wort dafür heisst so: Deep-Fakes. Das spricht man etwa so aus : Diip-Fäiks.“
Das Parlament ist eine parlamentarische Wochenzeitung in deutscher Sprache, kostet 1 Euro und erscheint im Dienst der politischen Bildung. Die Beilage namens „leicht erklärt!“ kann herausgenommen und etwa in Schulen oder anderen Bildungsstätten verteilt werden. Auch Robotergesichter können gefälscht werden. Die humanoide Verfassung endet an dieser Stelle. Alles, was seit Menschengedenken mit der Wortfolge „von Angesicht zu Angesicht“ verknüpft wurde – vor allem Aufrichtigkeit von Aussagen – kann von Lesern und Leserinnen alter Texte nicht mehr verstanden werden.