inzwischen unter dem Namen „Epstein„. Millionen von Dokumenten wurden veröffentlicht, mit Zustimmung des tausendfach erwähnten Donald Trump. Was für eine Beziehung zu einem verurteilten und in der Haft verstorbenen Sexualhändler hatte der amerikanische Präsident No. 47? Das Bild steht noch aus. Nein: Es steht uns noch bevor. Die NYTimes hat ersteinmal MitarbeiterInnen in diese Schlammschlacht geschickt. Sie porträtierten zuletzt den Werdegang des ikonischen Mephisto der Vereinigten Staaten. Der junge Mann startete 1976 mit einer fausdicken Lüge ins Geschäft. Zwei kalifornische Universitäten hätten ihm Zeugnisse gegeben – sein Entdecker Ace Greenberg, von der Firma Bear Stearns, musste es zur Kenntnis nehmen, entschied sich aber dagegen. Amerika stand damals noch unter dem Schock des Watergate Skandals. Dazu gehörte die Veröffentlichung der Pentagon Papers, die 1971 darüber berichtete: „Lying in Politics“ fasste Hannah Arendt die Botschaft dieser geleakten Akten zusammen. Hat sich in den USA seither etwas geändert? Wie 1976 stehen auch in diesem Jahr Wahlen bevor.