der großartige Filmrevoluzzer aus Halberstadt, Buchautor mit dem intellektuellen Nachlass eines Insektenauges,  und tausenden von Interviews auf der Sendefrequenz von Dctp, die er juristisch für sich und seine Gemeinde erstritten hat. Selten gab es den Fall eines Kulturgenies mit zahllosen Anhängern ohne jede charismatische Tücke. Ausser Jonathan Meese hat ihn wohl niemand zur Ikone von Liebe und Kunst erkoren: diese Freundschaft gehörte wohl  zu den Tröstungen seiner letzten Jahre. Der trockene Sachsenhumor hat ihn von Anbeginn eher zum Dadaisten, das heisst zum Collageur gewandelt, Wirklichkeitssätze standen unvermittelt neben alternativen Fakten. Ich hielt ihn für einen Bruder der Hannah Höch –  viel eher als einen von Habermas. Friede seiner Seele! Ruhe seiner Asche!