war ein Sündenfall allerersten Ranges, darin sind sich die meisten westlichen Köpfe einig. Zur Ermordung einer „Zivilisation“ aufzurufen, wie gerade von Donald Trump zu hören, ist gleichbedeutend mit Anstiftung zum Massenmord. Kann die Kategorie „Drohung“ als linguistischer Sprechakt hier überhaupt noch greifen? Man hört jetzt öfter, dass Trumps Verhalten aus einer Reality Show zu stammen scheint oder mindestens von einem drehbuchgesteuerten Avatar diktiert. Die Höchstzahl an Klicks korreliert dem medial verbreiteten Schrecken: hier also der Ankündigung eines Massenmordes. Diese Brutalität korreliert allerdings auch jener des iranischen Regimes. Dessen religiöser Fanatismus kann offenbar auf eine eingeschworene Bevölkerung zählen, ähnlich wie Ende des zweiten Weltkrieges die japanische. Nicht wenige entsetzte Demokraten haben an die Bombardierung von Hiroshima und Nagasaki erinnert, der Beschluss fiel am 25. Juli 1945 . „An diesem Tag erließ General Thomas T. Handy, der amtierende Generalstabschef der US‑Armee, den schriftlichen Befehl, die neuen Waffen „so bald wie möglich“ gegen ausgewählte Städte einzusetzen.“ schreibt wikipedia. Welche Waffen will die Trumpregierung erproben?
Jetzt gibt es einen pakistanischen Plan einer zweiwöchigen Waffenruhe, die aber nicht wirklich eingehalten wird. Von der Behinderung der Öltransporte an der Strasse von Hormusz profitiert angeblich nur Russland. Wie nachhaltig werden die kommenden Landtagswahlen in Deutschland von diesem mephistophelischen Triumph profitieren?